Freitag, 2. September 2016 7:26 am Jens Balondo

INTERKULTURELLE ALTENHILFE IN FRANKFURT AM MAIN

Am 01.10.2016 ist der von der UN ausgerufene „Internationale Tag der älteren Menschen“. Anlässlich dieses Tages laden das Amt für multikulturelle Angelegenheiten und das Jugend- und Sozialamt zum großen Infomarkt „Interkulturelle Altenhilfe in Frankfurt am Main“ ein.

In Frankfurt a.M. findet sich eine breite Palette an  Altenhilfeangeboten für alle Belange des Älterwerdens. Es gibt ein vielfältiges Angebot in der Migrationsarbeit. Die zahlreichen Migrantenvereine und  religiösen Zuwanderergemeinden sind Experten (auch) für die Belange älterer Migrantinnen und Migranten. Oft sind sie die ersten Ansprechpartner und Begleiter.

Beim Infomarkt am 05.10.2016 präsentieren sich ab 13 Uhr zahlreiche Anbieter der Altenhilfe, der Migrationsarbeit und Migrantenvereine sowie religiöse Zuwanderergemeinden.

Anmeldung
Die Anmeldung zum Infomarkt ist online unter www.aelterwerden-in-frankfurt.de möglich.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Getränke und ein kleiner Imbiss stehen bereit.
Anmeldeschluss: 15.09.2016

Veranstaltungsort (barrierefrei):
Saalbau Ronneburg (Eckenheim)
Gelnhäuser Straße 2 60435 Frankfurt am Main
U-Bahn Linie 5 bis Haltestelle  Ronneburgstraße, ab dort ausgeschildert

Stadt Frankfurt am Main
Amt für multikulturelle Angelegenheiten
Patricia Baumjohann
069 / 212 30150
patricia.baumjohann@stadt-frankfurt.de

Jugend- und Sozialamt
Melanie Spöhr
069 / 212 48913
melanie.spoehr@stadt-frankfurt.de

www.aelterwerden-in-frankfurt.de

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Montag, 14. März 2016 10:41 am Jens Balondo

Bibel Teilen 2016

Interkulturelle Bibelwochen Frankfurt am Main

WER?

Christinnen und Christen aus vielen Ländern zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt/M laden ein.
Abwechselnd werden Theologinnen und Theologen von deutschen und Gemeinden anderer Sprache und Herkunft den jeweiligen Abend gestalten.
Der Abend wird jeweils von zwei PartnerInnen vor Ort vorbereitet und durchgeführt.
Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss.

WAS?

Die Interkulturellen Bibelwochen werden an drei verschiedenen Stationen in Frankfurt dazu beitragen, Bibeltext zum Thema:
„Augen auf und durch“ mit den Augen anderer zu lesen und selbst Neues zu entdecken. Die Texte sind aus dem Sacharjabuch.
Vorschläge für die Abende sind: Sach 1,7-17; Sach 2,1-9; Sach 3; Sach 9,9f.; Sach 12,9-13,1; Sach 13,7-9; Sach 2,10-17

WANN?

1. Station: 13. März 2016
Zeit: 19.00
Ort: Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Beethovenplatz, 60322 Frankfurt/Main

Partner-innen:
1. Christus-Immanuel-Gemeinde
2. Koreanische Evangelische –Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet, Frankfurt/M.

2. Station: 27. März 2016
Zeit: 19.00
Ort: Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Beethovenplatz, 60322 Frankfurt/Main

Partner-innen:
1. Christus-Immanuel-Gemeinde
2. Trinity-Lutheran-Church, Frankfurt/M.

3. Station: 11. Mai 2016
Zeit: 19.00
Ort: Ev. Christuskirchengemeinde Nied, Oeserstr. 3a · 65934 Frankfurt

Partner-innen:
1. Evangelische Gemeinde Nied, Frankfurt/M.
2.Celestial Church of Christ und Katholischen Gemeinde in Frankfurt/M.-Nied

Bei Rückfragen: Pfr. Will, dietmar.will@ev-dekanat-ffm.de 069/2165-1232

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Dienstag, 10. November 2015 7:30 pm Jens Balondo

„Gekämpft haben wir mit Euren Waffen“

Zwölf Jahre alt war Junior Nzita, als eine Rebellengruppe ihn und seine Schulkameraden entführte, um die Kinder zu Soldaten auszubilden. Zehn schlimme Jahre als Kindersoldat im kongolesischen Bürgerkrieg folgten. Junior überlebte. Im Rahmen eines UN-Programmes wurde er 2006 demobilisiert. Inzwischen hat er in seinem Heimatland die Organisation „Paix pour l’Enfance“ (Frieden für die Kinder) zur Unterstützung von Kriegswaisen und ehemaligen Kindersoldaten gegründet. Und als ehrenamtlicher Botschafter der Vereinten Nationen setzt sich Junior Nzita für die weltweite Ächtung der Mobilisierung von Kindersoldaten ein.

Im Rahmen einer Vortragsreise durch England, Deutschland und die Schweiz wird Junior Nzita am Montag, 30. Nov. 2015 zu Gast in der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde Frankfurt/ Main (EFRG) sein, um dort Auszüge aus seinem Buch „Wenn mein Leben als Kindersoldat erzählt werden könnte“ vorzustellen und mit Gemeindegliedern und allen Interessierten über seine Erfahrungen zu sprechen. Und über die Faktoren, die Kriege begünstigen. Denn: „Gekämpft haben wir mit Euren Waffen.“ Organisiert wird die Tour vom Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. Die Veranstaltung am 30. November erfolgt in Zusammenarbeit mit Pax Christi Limburg und dem Zentrum Ökumene der Ev. Kirche in Hessen-Nassau. Am 30.11. und 1.12. wird Junior Nzita auch in Frankfurter Schulen Lesungen halten und für Pressegespräche zur Verfügung stehen.

In der Schweiz hat Junior Nzita in den vergangenen Monaten Unterstützung bei der Trauma-Bewältigung erhalten. Denn auch heute noch lassen die Erfahrungen während des Krieges ihn nachts nicht zur Ruhe kommen. „Viele Kindersoldaten überleben den Krieg, aber nicht die Zeit danach“, sagt Junior Nzita. Er will darauf aufmerksam machen, wie tief und nachhaltig ein Krieg das Innere eines Menschen verheert. Es sei gravierend, dass diese psychischen und sozialen Probleme bei den Demobilisationsprogrammen in Kriegsländern meist unbeachtet blieben.

Die Veranstaltung mit Junior Nzita findet am Montag, 30.11. ab 19.30 Uhr in der Ev. Franz.-reformierten Gemeinde, Eschersheimer Landstraße 393 (U-Bahn-Haltestelle Fritz-Tarnow-Straße – U1, U2, U3, U8) statt. Der Eintritt ist frei. Junior Nzita wird vorwiegend auf Französisch sprechen, für Übersetzung ist gesorgt.

Ansprechpartner:
Bendix Balke (Pfr. der EFRG)
Tel. 069/ 17526740
balke@efrg.de

Gisa Luu (Friedensgruppe EFRG)

Mirjam Mahler (Intern. Versöhnungsbund)
Tel. 0571/85 08 75
vb@versoehnungsbund.de

Infos zu Junior Nzita

Infos zu Kindersoldaten

Junior Nzita Plakat

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